Kuma
Uptime Kuma ist eine OpenSource Software zur Überwachung von Diensten, Servern und Endpunkten. Sie ermöglicht es, die Erreichbarkeit und den Status von Anwendungen kontinuierlich zu prüfen und bei Ausfällen oder Problemen automatisch zu benachrichtigen.
Über eine übersichtliche Weboberfläche können unterschiedliche Checks konfiguriert werden, beispielsweise HTTP(S), TCP, Ping oder DNS. Die Überwachung läuft dabei in frei definierbaren Intervallen und stellt den aktuellen Status sowie die Historie grafisch dar.
Uptime Kuma eignet sich sowohl für kleine Homelab-Setups als auch für größere Umgebungen, in denen mehrere Dienste zuverlässig überwacht werden sollen. Durch die einfache Installation, häufig per Docker, ist das Tool schnell einsatzbereit und erweiterbar.
Features
- Abfrageparameter wie HTTP(S), TCP, Ping, DNS und weiteren Protokolle
- Unterstützung für Docker Container Monitoring
- Frei konfigurierbare Prüfintervalle und Timeouts
- Statusseiten zur öffentlichen Anzeige von Systemverfügbarkeiten
- Benachrichtigungen über zahlreiche Kanäle wie Email, Telegram, Discord, Slack oder Webhooks
- Historische Auswertungen und grafische Darstellung von Ausfällen
- Einfache Installation, insbesondere über Docker
Einschätzung
Uptime Kuma überzeugt durch seine sehr einfache Bedienung und das moderne, aufgeräumte Webinterface. Neue Checks sind schnell angelegt und verständlich konfiguriert, auch ohne tiefgehende Monitoring-Kenntnisse. Besonders positiv ist die große Auswahl an Benachrichtigungsmöglichkeiten sowie die Möglichkeit, eigene Statusseiten für externe oder interne Nutzer bereitzustellen.
Für Homelabs und kleinere bis mittlere Umgebungen ist Uptime Kuma eine sehr gute Alternative zu komplexeren Monitoring-Lösungen. Wer eine schlanke, leicht wartbare Lösung sucht, ist hier genau richtig.
Limitationen
Uptime Kuma ist bewusst einfach gehalten und ersetzt keine vollwertigen Enterprise-Monitoring-Systeme. Funktionen wie komplexe Abhängigkeiten, umfangreiche Alert-Regeln oder detaillierte Metriken sind nur eingeschränkt oder gar nicht vorhanden. Für sehr große Infrastrukturen kann das Tool daher an seine Grenzen stoßen.
